Interview mit P. Brian Kolodiejchuk

Postulator des Selig- und Heiligsprechungsprozesses und Autor über Mutter Teresa und das erschienene Buch Komm, sei du mein Licht!

 

Ich habe eine entsetzlich schmerzhafte Sehnsucht nach Gott’

Die verborgenen Eigenschaften von Mutter Teresa

Excerpt of live Interview with Fr. Brian Kolodiejchuk (Audio)

 

Excerpt of live Interview with Fr. Brian Kolodiejchuk ...... ....... .the Postulator and Author of the new book about Mother Teresa’s hidden interior spiritual life by Radio Horeb 2007.09.02

Fr. Brian, M.C.Fr. Brian, how did you come to know Mother Teresa? ...Click here and listen

 

What is for you most impressive about Mother Teresa, since you knew her so well? Click here and listen

 

Fr. Brian, how did it come about that you became the Postulator of Mother Teresa’s cause?Click here and listen

Now 6 years after her death Mother Teresa was beatified, was it a record in Church History?Click here and listen

The Beatification was 2003 and now what about the Canonization?Click here and listen

Mother Teresa and John Paul II and Fr. Brian, M.C.About the book Come be my Light with Mother Teresa’s private writings. . . Mother Teresa actually never wanted these letters to be publish, why did you publishing them now?Click here and listen

Father what is the essential content of the book?Click here and listen

Fr. Brian speaks about Mother Teresa Click here and listen

What is most essential in Mother Teresa’s Spirituality?Click here and listen

Why was Come be my Light taken as the title for the book and the guide sentence for the Beatification?Click here and listen

If Mother Teresa did not have any interior experience of Jesus, could her prayer for hours before the Blessed Sacrament still be genuine and from the heart?Click here and listen

Why did nobody know about this darkness when she was still alive so many people would have prayed for her much more? I am very sad this has come to light only now for I am sure so many people would have been encouraged that such a holy person had struggles like so many of us. Click here and listen

Ich habe eine entsetzlich schmerzhafte Sehnsucht nach Gott’

Pater Kolodiejchuk spricht im Interview (erster Teil) über die Freude im Leiden, die Mutter Teresa erlebte

Mother Teresa and one lettter to the Archbishop of Calcutta

Interviews mit Pater Brian Kolodiejchuk, Missionar der Nächstenliebe und Postulator für den Heiligsprechungs-prozess der 2003 selig gesprochenen Ordensgründerin aus Albanien, geht es wieder um die dunkle Nacht der Seele, die Mutter Teresa zu durchleiden hatte.
In Briefen an ihren Begleiter, die in dem neuen, bei Pattloch erschienenen Buch Komm, sei du mein Licht veröffentlicht worden sind, gibt Mutter Teresa Auskunft über ihr inneres Leiden, das sie allerdings auch mit freudigem Gesicht zu durchleben verstand.


Frage: Das außergewöhnliche innere Leben Mutter Teresas offenbarte sich erst nach ihrem Tod. Wie kam es, dass insbesondere ihre dunkle Nacht der Seele – abgesehen von ihren geistlichen Begleitern –allen, die sie kannten, verborgen blieb?

Pater Kolodiejchuk: Niemand wusste etwas von ihrem inneren Leben, weil ihre geistlichen Begleiter diese Briefe behalten haben. Einige der Briefe sind im Besitz der Jesuiten, andere waren im Haus des Erzbischofs und wieder andere hatte Pater Joseph Neuner, ein weiterer geistlicher Beistand. Die nun veröffentlichten Briefe wurden entdeckt, als wir daran gingen, uns nach Unterlagen für den kanonischen Prozess umzuschauen.

Mutter Teresa hat zu ihren Lebzeiten darum gebeten, Informationen über ihr Leben nicht weiterzugeben. Sie bat Erzbischof Ferdinand Perier von Kalkutta, einem anderen Bischof nichts von ihrer Berufungsgeschichte zu berichten: „Bitte geben Sie ihm nichts über die Anfänge. Wenn nämlich die Menschen erst einmal etwas von den Anfängen erfahren, zum Beispiel von den innere Eingebungen, würde sich die Aufmerksamkeit auf mich richten und nicht auf Jesus.“ Und sie schrieb oft: „Gottes Werk. Dies ist Gottes Werk.“

Selbst die Mitschwestern, die ihr am nächsten standen, wussten nichts von ihrem inneren Leben. Viele stellten sich wohl vor, dass sie in einer sehr starken Vertrautheit mit Gott lebte, die es ihr ermöglichte, weiterzumachen angesichts der Schwierigkeiten, die der Orden mit sich brachte, und angesichts der materiellen Armut, die sie litt.

Frage: In dem neuen Buch wird vom geheimen Gelübde Mutter Teresas berichtet, das sie am Anfang ihrer Berufungsgeschichte ablegte: Sie gelobte, dass sie Gott nichts verweigern würde und dass sie, wenn sie es dennoch täte, sich einer Todsünde schuldig machen würde. Welche Rolle spielte dieses Gelübde in ihrem Leben?

Pater Kolodiejchuk: Ihre beiden Briefe, in denen sie über die Eingebungen spricht, die sie von Jesus erhielt, folgten bald danach. In einem davon, wenn nicht gar in beiden, sagt Jesus, indem er sich auf ihr Gelübde bezieht: „Willst du es abschlagen, das für mich zu tun?“ Das Gelübde ist also der Hintergrund ihrer Berufung. In diesen Inspirationsbriefen sieht man auch, dass Jesus ihr ihre Berufung deutlich macht.

Mutter Teresa ergreift dann selbst die Initiative, da sie jetzt weiß, was Jesus wünscht. Sie wird angespornt von dem Gedanken an seine Sehnsucht und seinen Schmerz, weil die Armen ihn nicht kennen und daher nichts von ihm wissen wollen. Das war eine der Hauptstützen, die sie befähigte, die Prüfungen der geistlichen Nacht zu durchschreiten. Aufgrund der Gewissheit ihrer Berufung und aufgrund ihres Gelübdes schreibt sie in einem der Briefe: „Ich war an dem Punkt angelangt, an dem ich Gefahr lief aufzugeben. Da dachte ich an das Gelübde. Das richtete mich wieder auf.“

Frage: Es ist schon viel über Mutter Teresas dunkle Nacht gesprochen worden. In Ihrem Buch wird diese Erfahrung als ein „Martyrium der Sehnsucht“ beschrieben. Dieser Aspekt – ihr Dürsten nach Gott – wird weithin übersehen. Könnten Sie uns Näheres dazu sagen?

Pater Kolodiejchuk: Ein Buch, das einigermaßen zum Verständnis dieser Dinge beitragen kann, ist Pater Thomas Dubays Fire Within („Inneres Feuer“). Pater Dubay unterscheidet in seinem Buch den wirklichen Schmerz darüber, Gott verloren zu haben, von einem Schmerz der Sehnsucht – wobei der Schmerz der Sehnsucht noch tiefer ist.

Wie Pater Dubay erläutert, gibt es auf dem Weg zur echten Vereinigung („unio mystica“) mit Gott eine Phase der Läuterung: die Phase der Reinigung, die „dunkle Nacht“ genannt wird. Nach dieser gelangt die Seele zu einer Phase der Ekstase und zur echten Vereinigung mit Gott. Die Phase der Läuterung ist wohl bei Mutter Teresa während ihrer Ausbildungszeit in Loreto anzusetzen.
Zur Zeit ihrer Profess erklärt sie die Dunkelheit zu ihrer häufigsten Gefährtin. Die Art von Briefen, die dieser Zeit der dunklen Nacht entstammen, sind typisch für jemanden, der sich in der dunklen Nacht der Sinne befindet.

Pater Celeste Van Exem, ihr geistlicher Leiter zur damaligen Zeit, hat erklärt, dass sie in den Jahren 1946 oder 1945 bereits der Ekstase nah war. Darüber hinaus gibt es einen Hinweis darauf, dass die Inspirationen und inneren Eingebungen sich ereigneten, als die Widerstände gegen den Glauben aufhörten.

Später schrieb sie an Pater Neuner: „Sie wissen ja, was dann geschah. Da war es, als ob unser Herr sich mir vollkommen schenkte. Die Süßigkeit und Tröstung und Vereinigung jener sechs Monate gingen nur zu bald vorüber.“

Also erlebte Mutter Teresa nach den Eingebungen und der Ekstase sechs Monate intensiver Vereinigung. Sie war bereits in einer echten verwandelnden Vereinigung. An diesem Punkt kehrte die Dunkelheit zurück.

Nun aber war die Dunkelheit, die sie erlebte, eine Dunkelheit innerhalb der Gottesvereinigung – sie hat also nicht die Vereinigung mit Gott erst erreicht und dann wieder verloren. Sie verlor nur die Tröstung, die diese Vereinigung mit sich bringen kann, und wechselte ständig zwischen dem Schmerz des Verlustes und einer tiefen Sehnsucht, einem wirklichen Durst, so wie das Pater Dubay in seinem Buch beschreibt: „Zeitweise ist die Gottesschau beglückend, zu anderen Zeiten ist sie eine starke Sehnsucht nach ihm.“ Aber im Fall von Mutter Teresa war es so, dass sie, abgesehen von einem Monat im Jahr 1958, diese Tröstung der Vereinigung nicht hatte.
Es existiert ein Brief, in dem sie schreibt: „Nein, Pater, ich bin nicht allein. Ich habe Seine Dunkelheit, ich habe Seinen Schmerz, ich habe eine entsetzlich schmerzhafte Sehnsucht nach Gott – zu lieben und nicht geliebt zu werden. Ich weiß, ich besitze Jesus in der ständigen Vereinigung, denn ich habe meine Seele festgemacht an ihm, an ihm allein.“

Solch ein Erleben der Dunkelheit innerhalb der mystischen Vereinigung ist sehr selten, selbst unter den Heiligen; denn für die meisten steht die Vereinigung ohne Dunkelheit am Schluss.
Ihr Leiden gilt daher, um die Bezeichnung des dominikanischen Theologen Pater Reginald Garrigou-Lagranges zu verwenden, eher der Wiedergutmachung der Sünden anderer als der Reinigung von ihren eigenen Sünden. Sie ist mit Jesus in ausreichender Weise in Glaube und Liebe vereint, um Anteil an seinem Todesleiden im Ölgarten und an seiner Marter am Kreuz zu haben.
Mutter Teresa erwähnt, dass das Leiden am Ölberg schlimmer war als das Leiden am Kreuz. Und nun verstehen wir, woher das kommt. Es kommt daher, dass sie wahrhaft verstanden hat, was Jesu Dürsten nach Seelen bedeutet.

Wichtig dabei ist, dass es ein Einssein ist und dass – wie Carol Zaleski in ihrem Artikel in „First Things“ hervorgehoben hat – diese Art von Prüfung neu ist. Es handelt sich um eine moderne Erfahrung der Heiligen der letzen hundert Jahre: das Gefühl zu haben, keinen Glauben zu besitzen, und zu meinen, dass die Religion nicht wahr wäre.


This interview was made and first published by ZENIT,. 4.9. 2007 (Zenit.org).

Die verborgenen Eigenschaften von Mutter Teresa

Pater Kolodiejchuk Freude imLeiden


John Paul II and Fr. Brian, M.C. during the beatification of Mother Teresa in 2003Ohne Leiden wäre unser Wirken nur ein soziales Werk, nicht das Werk Jesu Christi, nicht Teil der Erlösung, schreibt Mutter Teresa von Kalkutta.


Frage: Der Titel Ihres Buches „Komm, sei du mein Licht!“ ist die Bitte Jesu an Mutter Teresa. Wie passt das miterlösende Leiden, das sie in einer so extremen Dunkelheit und geistigen Trockenheit für andere ertragen hat, mit ihrem besonderen Charisma zusammen?

Pater Kolodiejchuk: In den fünfziger Jahren hat Mutter Teresa diese „Dunkelheit“ aufgeopfert und angenommen. Pater Neuner [einer ihrer geistlichen Begleiter, Anm. d. Red.] half ihr, diese Dunkelheit zu verstehen, indem sie sie mit ihrem Charisma in Verbindung brachte, das darauf abzielt, Jesu Dürsten nach Seelen zu stillen.


Sie pflegte zu schreiben, dass die größte Armut darin besteht, sich ungeliebt, unerwünscht und vernachlässigt zu fühlen. Und genau das war es auch, was sie in ihrer Beziehung zu Jesus innerlich erlebte. Ihr wiedergutmachendes Leiden, das heißt ihr Leiden für die Sünden der anderen, war Teil der Verwirklichung ihres Charismas an den Ärmsten der Armen.
So bestand das Leiden für sie nicht nur darin, sich mit der physischen und materiellen Armut zu identifizieren, sondern auch – in ihrem inneren Leben – mit den Ungeliebten, den Einsamen, den Ausgestoßenen.

Sie verzichtete auf ihr eigenes inneres Licht des Glaubens zugunsten all derer, die in Dunkelheit leben. „Ich weiß, dass das nur Empfindungen sind“, schreibt sie diesbezüglich.
In einem ihrer Briefe an Jesus heißt es: „Jesus, höre auf mein Gebet. Wenn es Dir gefällt, wenn mein Schmerz und mein Leiden, meine Dunkelheit und mein Getrenntsein von Dir Dir auch nur einen Tropfen Trost spenden sollten, dann Jesus, der Du ganz mein bist, tu mit mir, was Du willst, solange Du willst, ohne auch nur einen einzigen Blick auf meine Empfindungen und meinen Schmerz zu werfen. Ich gehöre ganz Dir. Präge meiner Seele und meinem Leben die Leiden Deines Herzens ein. Achte nicht auf meine Gefühle -- achte auch nicht auf meinen Schmerz.

Wenn meine Trennung von Dir andere zu Dir bringt und Du in ihrer Liebe und im Umgang mit ihnen Freude und Glück findest, warum sollte ich dann nicht von ganzem Herzen bereit sein, all das zu erleiden, was ich leide – nicht nur jetzt, sondern in alle Ewigkeit, wenn das möglich wäre.“
In einem anderen Brief, der an ihre Mitschwestern gerichtet ist, erklärt sie das Charisma des Ordens noch deutlicher, indem sie schreibt: „Meine lieben Kinder! Ohne Leiden wäre unser Wirken nur ein soziales Werk, wohl sehr gut und hilfreich, aber nicht das Werk Jesu Christi, nicht Teil der Erlösung. – Jesus wollte uns zu Hilfe kommen, indem er an unserem Leben, unserer Verlorenheit, unserer Seelenangst und unserem Tod Anteil hatte.
All das hat er auf sich genommen und hat es in der dunkelsten Nacht der Seele getragen. Nur dadurch, dass er eins mit uns war, hat er alles abgezahlt.

Wir dürfen dasselbe tun: All die Verlassenheit und Trostlosigkeit der armen Menschen, nicht allein ihre materielle Armut, sondern ihre seelisch-geistige Armut muss entschädigt und vergütet werden, und wir müssen unseren Teil dazu tun. Wenn es euch schwer fällt, betet: ‚Ich will in dieser Welt, die fern von Gott ist, die sich so sehr vom Licht Jesu Christi abgekehrt hat, leben, um ihnen zu helfen, um etwas von ihrem Leiden auf mich nehmen.‘“

Die folgenden Worte fangen das ein, was ich für die Schlüsselaussage ihrer Sendung halte: „Wenn ich je eine Heilige werde, dann ganz gewiss eine ‚Heilige der Dunkelheit‘. Ich will ständig außerhalb des Himmels sein, um denen ein Licht anzuzünden, die auf Erden in Dunkelheit leben…“ o verstand sie also ihre „Dunkelheit“, ihre „dunkle Nacht der Seele“. Vieles von dem, was sie zu Lebzeiten gesagt hat, ergibt jetzt, da wir diese Dinge wissen, mehr Sinn und erhält eine tiefere Bedeutung

Frage: Was würden Sie denen sagen, die Mutter Teresas mystische Erfahrungen als Glaubenskrise deuten; die meinen, dass sie nicht wirklich an Gott geglaubt habe oder dass ihre Dunkelheit nichts anderes sei als ein Zeichen für psychische Instabilität?

Pater Kolodiejchuk: Es war keine Glaubenskrise, auch kein Mangel an Glauben. Vielmehr hatte sie eine schmerzvolle Glaubensprüfung, in der sie das Gefühl erlebte, dass sie nicht an Gott glaube.

Diese Prüfung erforderte eine große menschliche Reife. Sonst wäre sie nicht in der Lage gewesen, sie durchzustehen. Sie hätte ihr seelisches Gleichgewicht verloren.

Wie Pater Garrigou-Lagrange schreibt, ist es möglich, einander scheinbar entgegengesetzte Gefühle zur selben Zeit zu haben. Demnach ist es möglich, eine „objektive christliche Freude“, wie es Carol Zaleski nennt, zu empfinden, während man gleichzeitig die Prüfung, das Gefühl der Glaubenslosigkeit durchlebt. Es handelt sich also nicht um zwei verschiedene Menschen, sondern um eine einzige Person, mit Empfindungen auf zwei verschiedenen Ebenen.

Wir können wirklich das Kreuz erleben. Es ist wirklich schmerzhaft und tut wirklich weh. Der Schmerz verschwindet jedoch nicht, nur weil wir es geistlich deuten. Trotzdem können wir voller Freude sein, weil wir mit Jesus leben. Beides ist wahr und echt. Auf diese Weise und aus diesem Grund lebte Mutter Teresa ein von Freude erfülltes Leben.

Frage: Wann denken Sie – als Postulator des Heiligsprechungsprozesses – werden wir Mutter Teresa eine „Heilige“ nennen dürfen?

Pater Kolodiejchuk: Wir brauchen noch ein weiteres Wunder. Wir haben einige geprüft, aber keines war eindeutig genug. Wir haben eines für die Seligsprechung, aber wir warten auf das zweite. Vielleicht hat Gott zunächst gewartet, bis das Buch herauskommt. Denn die Menschen wissen zwar, dass Mutter Teresa heilig ist, aber aufgrund ihres unscheinbaren und schlichten Lebens wissen sie nicht, wie heilig sie ist. Ich hörte neulich zufällig, wie sich zwei Priester unterhielten. Der eine sagte, er sei nie ein großer Fan von Mutter Teresa gewesen, weil er gedacht habe, dass sie einfach nur gottesfürchtig und fromm wäre und gute, bewundernswerte Werke der Nächstenliebe ins Leben gerufen hätte. Als er aber über ihr inneres Leben hörte, habe das für ihn alles geändert.

Jetzt haben wir eine genauere Vorstellung davon, wie weit sie in ihrem geistlichen Leben fortgeschritten war; jetzt kommt etwas von ihren verborgenen Eigenschaften zutage.
Wenn sich erst einmal das erwartete zweite Wunder ereignet, könnte es noch einige Jahre dauern. Der Papst könnte jedoch auch den Heiligsprechungsprozess beschleunigen, wenn er sich das wünscht.

Frage: Wie ging es mit dem Orden nach dem Tod der Mutter weiter?

Pater Kolodiejchuk: Der Orden wuchs um fast 1.000 Schwestern, von rund 3.850 zur Zeit ihres Todes auf 4.800 heute. Und wir haben über 150 Häuser in 14 weiteren Ländern neu errichtet. Gottes Werk geht weiter.

This interview was made and first published by ZENIT, 5.9. 2007 (Zenit.org).

 

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