DIE MACHT DER LIEBE GOTTES:

EIN WUNDER GESCHIEHT

AUF DIE FÜRSPRACHE MUTTER TERESAS VON KALKUTTA,

DER DIENERIN GOTTES

 

©  Ermittlungsverfahren für den Selig- und Heiligsprechungsprozess

von Mutter Teresa von Kalkutta

 

Ein Wunder, das der Fürsprache Mutter Teresas zugesprochen wird

 

Die Heilung, die als Wunder für die Seligsprechung von Mutter Teresa anerkannt wurde, geschah an Monika Besra, einer Frau aus einem Dorf im nördlichen Teil West Bengalens in Indien.  Es wurde durch die Diözesanermittlung in Kalkutta von November 1999 bis Januar 2001 untersucht und im Jahre 2002 von der KSHP bearbeitet.  Der medizinische Untersuchungsausschuss der KSHP, der aus fünf Mitgliedern bestand, ist am 19. Juni 2002 einstimmig zu dem Schluss gekommen, dass die Heilung Monika Besras wissenschaftlich unerklärlich sei.  Sowohl die Kommission der Theologen, die am 6. September 2002 zusammengekommen war, als auch das Gremium der Kardinäle und Bischöfe, das am 1. Oktober 2002 die Sache untersucht hatte, bestätigten einstimmig, dass die Heilung Monika Besras ein Wunder sei, das auf die Fürsprache von Mutter Teresa geschehen sei.  Die Chronologie der Heilung und der anerkannten Beweisgründe wird, wie folgt, dargestellt.

 

 

 

 

CHRONOLOGIE DER EREIGNISSE,

DIE ZU DER WUNDERBAREN HEILUNG VON MONIKA BESRA

AUF DIE FÜRSPRACHE MUTTER TERESAS VON KALKUTTA,

DER DIENERIN GOTTES, BEIGETRAGEN HABEN.

 

 

15. November - 15. Dezember 1997  –  Monika Besra klagte über Fieber, Kopfschmerzen und Brechreiz.

 

15. Februar - 15. März 1998  –  Monika klagte immer noch über Fieber, Kopfschmerzen und Brechreiz.  Zu dieser Zeit erschien aber auch eine leichte Schwellung an ihrem Unterleib.  Monika wurde von ihrer Schwester Kanchan Besra in das Heilig Kreuz Krankenhaus in Rajibpur gebracht, wo diese eine Krankenschwester war.  Ungefähr zu dieser Zeit fing eine Amenorrhoe (Ausbleiben der Regelblutungen) an.

 

4. März 1998  –  Eine Röntgenuntersuchung ihres Brustkorbes in der Gangarampur Klinik zeigte das folgende Resultat:  Anzeichen einer homogenen Masse, die den linken Lungenflügel verdeckte.  Im rechten Winkel zwischen Herz und Zwerchfell war die normale Windung der Hauptschlagader aufgehoben.   Es verstand Verdacht auf pericardialen Erguss.

 

März 1998  –  Nach einem Monat wurde sie vom Heilig Kreuz Krankenhaus entlassen und nach Hause geschickt.

 

April 1998  –  Nachdem sie wieder über Fieber und Kopfschmerzen klagte, wurde Monika von ihrem Mann Salku Murmu wieder ins Heilig Kreuz Krankenhaus gebracht.

Am nächsten Tag  –  Da sie immer noch Fieber, Kopfschmerzen und Brechreiz hatte, wurde sie in das Kreiskrankenhaus in Malda eingeliefert.  Sie wurde entlassen und nach Hause geschickt.

 

2. - 5. Mai 1998  –  Monika wurde in das Sheshraj Medicare Pflegeheim in Malda gebracht, wo sie vom Dr. B. Agarwalla untersucht wurde.  Auf dem Entlassungsschein steht:

Diagnose:  Lungen Tuberkulose mit Beteiligung der Hirnhäute und des Bauchraumes.

Behandlung:  Medikamente

Therapie laut Entlassungsschein:  AKT-4, 1 Tabl. täglich für 2 Monate;  Zintac,  1 Tabl. täglich;  Cobodex Forte, 1 Kapsel täglich;  Polycael fortegel, 2 Teelöffel täglich;  Liv 52 Sirup, 2 Teelöffel täglich.

Sie wurde nach Hause geschickt.  Ihr Zustand verschlechterte sich aber weiterhin.

 

29. Mai 1998  –  Monika wurde im Navajivan, dem Haus der Missionare der Nächstenliebe (M.d.N.) in Patiram mit schweren Kopfschmerzen, hohem Fieber und starkem Brechreiz eingeliefert.

 

30. Mai - 9. Juni 1998  –  Die Missionare der Nächstenliebe lieferten Monika in die Tb Abteilung des Balurghat Krankenhauses ein, wo sie von Dr. Tapan Mondal behandelt wurde.

Er verschrieb die üblichen Tb Medikamente, d.h. Rifampicin, INH, Etambutol, Pyrazinamide und Vitamin-B-Komplex.

 

9. Juni 1998  –  Da sie weiterhin über starke Kopfschmerzen klagte, überwies sie Dr. Tapan Mondal nach Malda für eine Computertomographie (CT) des Gehirns, welche durch Dr. Anup Sadhu und Dr. M. Chakraborty vorgenommen wurde.

Vermutung:  Die CT lässt auf eine Erweiterung der dritten und beider seitlichen Hirnkammern schließen;  ?Basalmeningitis.

 

11. - 15. Juni 1998  –  Monika wurde wieder in die Notaufnahmestation des Kreiskrankenhauses in Balurghat eingeliefert, wo sie von Dr. Tarun Kumar Biswas behandelt wurde.

 

15. Juni 1998  –  Dr. Tarun Kumar Biswas entließ Monika und bescheinigte, dass sie vom 11. - 15. Juni 1998 in Behandlung der FMM Abteilung des Kreiskrankenhause in Balurghat war, und dass sie an (Tb?) Meningitis mit Kopfschmerzen litt.

Bescheid auf dem Entlassungsschein:  Streptomycin Spritzen, AKT 4 Tabl.,  Becozyme C-Forte Sirup, Combiflam Tabl., Histac Tabl., Dyogil Tabl., Alprax Tabl..   CT des Gehirns.  Und in die neurologische Abteilung oder in irgendein medizinisches College des Staates überwiesen.

Dr. Biswas hat selbst ein Empfehlungsschreiben an zwei Krankenhäuser in Kalkutta gegeben.

 

Juni 1998  –  In Navajivan (Patiram) gaben die Schwestern Monika weiterhin Streptomycin, R-cinex, Etambutol und Pyrazinamide in Spritzenform.

Ihr Unterleib wurde immer dicker, sodass sie nicht mehr laufen konnte; auch konnte sie nicht mehr die Pflichten an ihrem Mann erfüllen, noch konnte sie schlafen.  Schwester M. Ann Sevika, M.d.N. erinnert sich:  „Wir brachten sie wieder nach Hause und gaben ihr weiterhin die Tb Medikamente.  Sie blieb in unserem Haus, und ihr Fieber und ihre Kopfschmerzen wurden langsam besser.  Danach fing sie allerdings an, über Magenschmerzen zu klagen, und ihr Unterleib wurde immer dicker.  Das erregte unsere Besorgnis.“

 

Juli 1998  –  Als sie in Navajivan war, wurde Monika von Schwester M. Jean, M.d.N., der Kreisoberin der Missionare der Nächstenliebe, sowie von Dr. Rudra Nath Bhattacharya, dem Lektor der Abteilung für Gemeinschaftsmedizin des nordbengalischen College in Siliguri besucht.

 

 Diagnose auf zystische Neubildung

6. August 1998  –  Monika wurde zu Dr. Ranjan Mustaphi gebracht.  In seinen handschriftlichen Aufzeichnungen beschreibt er das Resultat seiner Untersuchung:

Klinische Vorgeschichte:  Bekannter Fall von Tb-Meningitis

Vorläufige Diagnose:  ?Ovarialtumor, ?Schwangerschaft

Vorschlag:  Ultraschallaufnahme des Beckens dringendst durchführen,

um die Diagnose zu bestätigen.

 

8. August 1998  –  Eine Ultraschallaufnahme wurde im Municipal Pathological Laboratory & Diagnostic Centre (Städtischen Pathologischen Labor und Diagnosen Zentrum) in Balurghat von Dr. A. Chakraborty durchgeführt.  Im schriftlichen Bericht steht:  Nieren:  normal;  Harnblase:  keine Verletzung festgestellt;  Gebärmutter:  Gebärmutter und Hintergrund sind fast ganz durch eine Neubildung verdeckt;  Eierstöcke:  waren nicht sichtbar.

Eine große zystische Neubildung konnte im Unterleib und Becken festgestellt werden.  Es wurden einige feste Teile an der Innenwand dieser Zyste festgestellt.  Diese Zyste dehnt sich vom Becken bis in den unteren Teil des Unterleibes aus.

Alles andere:  Klar

Diagnose:  Die Ergebnisse lassen auf eine Zyste am Eierstock schließen.

 

31. August 1998  –  Monika wurde nach Siliguri gebracht und von Dr. Sangita Bhattacharya untersucht, der nach Rücksprache mit Dr. Prof. B. Sarkar ein Empfehlungsschreiben an Dr. Gautam Mukherjee vom North Bengal Medical College (Nordbengalischen Medizinischen College) schrieb und um ihre Aufnahme in das North Bengal Medical College ersuchte.

 

31. August 1998  –  Monika wurde in das North Bengal Medical College gebracht, wo sie von Dr. Gautam Mukherjee untersucht wurde.  Die handschriftlichen Aufzeichnungen von Dr. Mukherjees Untersuchung lauten:

„Monika Besra, 30 Jahre alt, klagt seit einem Monat über Unterleibschmerzen;  Amenorrhoe seit 8 Monaten; seit Juni 1998 bekommt sie antituberkulöse Medikamente.

Medizinische Vorgeschichte:  Sie hatte regelmäßige Perioden bis Januar 1998.

Ultraschallaufnahme des Beckens, die am 8. August 1998 vorgenommen wurde, zeigt eine großes zystische Neubildung,  einen Tumor am Eierstock.

Unterleibsuntersuchung:  Geschwulst, die etwa die Größe von Schwangerschaft im 24. Monat aufwies, ist teilweise zystisch, eine zentimetergroße Masse an der Gebärmutter.  Untersuchung der Vagina:  Die genaue Größe der Gebärmutter kann nicht festgestellt werden, beide Fornices sind weich.

Unterleibsuntersuchung:  Geschwulst am Eierstock.

Das Allgemeinbefinden der Patientin ist momentan schlecht.

Laparotomie (operative Öffnung der Bauchhöhle) nach 3 Monaten.

Monatliche Untersuchung, Röntgenaufnahme, Vorder- und Hinteransicht des Brustkorbes, Blut für T.C/D.C/ESR/HB, T.C.A. einen Monat lang.“

 

31. August 1998  –  Ein Überweisungsschein für Untersuchungen im Outpatient Department of North Bengal Medical College and Hospital (Ambulanzstation des Nordbengalischen Medizinischen College und Krankenhauses) wurde für Monika Besra ausgestellt:  Sie wird sich einer Laparotomy unterziehen müssen; nach einem Monat soll sie zur Untersuchung zurückkommen und ihre antituberkulösen Medikamente weiterhin nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text © Mother Teresa Center of the Missionaries of Charity

 

 

 

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